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Prämierung der Grünwinkler Krähenskulpturen: Grundschüler belegen den 1. Platz

Trotz feuchter Witterung war die Neugier der Grünwinkler Bürger auf die 40 Kilo schweren Kunststoffvögel groß. Schulen, Vereine und weitere Institutionen aus dem Stadtteil hatten zuvor rund drei Monate Zeit gehabt, den Tieren ihren ganz individuellen Farbanstrich zu geben. „Die Ergebnisse haben meine Erwartungen übertroffen“, freute sich die 1. Vorsitzende des Bürgervereins Grünwinkel, Renate Mechelke, bei der Präsentation auf dem Robert-Sinner-Platz. „Ich bin wirklich erstaunt, was die Grünwinkler bei diesem Projekt geleistet haben.“ Krähen mit Hüten, Ketten, in edlem Frack oder einfach nur in bunte Farben gehüllt demonstrierten anschaulich die Kreativität der Teilnehmer. Oberbürgermeister Frank Mentrup, Schirmherr der Stadtteilprojekte, nannte die Grünwinkler äußerst „krähativ“. Projekte, wie dieses, zeigten, dass jeder Stadtteil seine eigene Identität habe. „Dass die Krähen nach Grünwinkel gehören, kann ab dem heutigen Tag niemand mehr übersehen,“ bemerkte der OB.

Weit über 30.000 Euro waren nötig, um das Projekt zu realisieren. Finanziert wurde es zum einen mit einem Zuschuss der Stadt Karlsruhe. Zum anderen beteiligten sich zahlreiche Grünwinkler Firmen finanziell und teilweise gestalterisch.

Die Gestaltung der Krähen sollte an diesem Tag besonders belohnt werden. Die sechsköpfige Jury unter dem Vorsitz der Karlsruher Künstlerin Barbara Jäger bewertete die Skulpturen nach Gesamteindruck, Kreativität und künstlerischer Ausführung. „Das war eine schwere Entscheidung“, bekannte Jäger bei der Bekanntgabe der Sieger. Bei jedem der 34 Werke habe man den großen Einsatz und den Fleiß der Gestalter deutlich gespürt. Am Ende siegte die Klasse 4b der Friedrich-Ebert-Grundschule, die gemeinsam mit Studenten des pädagogischen Fachseminars die Krähe der Firma Artmann in einen eleganten Frack gekleidet hatte. „Besonders schick sollte sie sein, da sie vor dem Sterne-Restaurant ‘Kesselhaus’ in Grünwinkel stehen soll“, erzählten die Schüler.

Nach der Prämierung brachten die Krähen-Besitzer ihre Tiere an ihre vorgesehenen Stadtorte im Stadtteil. Dort werden sie ab sofort ein Jahr lang, Passanten mit ihrem bunten Federkleid grüßen. Ein Besuch in Grünwinkel, um das Ergebnis des Projekts selbst in Augenschein zu nehmen, lohnt sich also.

Bilder der Krähen gibt es in der Rubrik “Rückblick“.

Grünwinkler Geschichtskreis am 28. April um 19 Uhr

Am Dienstag, 28. April 2015, um 19 Uhr trifft sich der Grünwinkler Geschichtskreis wieder im Gemeinschaftsraum der Gruppe „Vielfalt“ des Mehrgenerationenprojektes „Am Albgrün“ in der Durmersheimer Straße 36.

Unser Mitglied im Grünwinkler Geschichtskreis, Herr Gernot Horn, möchte seine Erkenntnisse zur Turnhalle des TSV Grünwinkel und das Mäzenatentums der Familie Sinner für den Sport erläutern. Herr Horn war viele Jahre Geschäftsführer des Badischen Turnerbundes und hat in der Grünwinkler Stadtteilchronik von 2009 das Kapitel „Sportgeschichte“ geschrieben.

Dazu lade ich Sie herzlich ein.

Vielleicht haben Sie noch Fotos oder Dokumente in Ihrem Besitz oder kennen jemanden, den dieses Thema interessiert oder der oder die etwas dazu beitragen kann. Gerne können Sie die Einladung weiterreichen.

Wie immer an dieser Stelle informiere ich Sie über Ausstellungen und Veranstaltungen.

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Bürgerverein Grünwinkel wählt zum ersten Mal eine Frau an die Spitze des Vorstands

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Abschied und Neuanfang prägten die diesjährige Mitgliederversammlung des Bürgervereins Grünwinkel. Nach zwei Jahrzehnten im Vorstand legte der 1. Vorsitzende Karlheinz Schmidt sein Amt nieder. Allein zwölf Jahre hatte er sich als führender Kopf um die Wünsche und Ideen der Menschen im Stadtteil gekümmert und bei Veranstaltungen wie der Tour de France 2005 und der 100-Jahrfeier zur Eingemeindung Grünwinkels in Karlsruhe 2009 den Ton angegeben.

Auf Schmidt folgt nun die erste Frau an der Spitze des Vereins. Renate Mechelke wurde von den knapp 100 anwesenden Mitgliedern einstimmig zur neuen 1. Vorsitzenden gewählt. „Ab sofort gehört dir dieser Pult“, begrüßte der scheidende Vorsitzende seine Nachfolgerin am Rednerpult in der Turnhalle des TSV Grünwinkels. Erfahrung in leitender Position bringt die pensionierte Lehrerin aus 25 Jahren als Schulleiterin durchaus mit. Zudem ist sie bereits seit mehreren Jahren im Vorstand aktiv und organisierte dort bisher den Seniorennachmittag und den alljährlichen Ausflug. „Grünwinkel hat sich in den letzten 20 Jahren sehr gut entwickelt“, stellte sie in ihrer

Antrittsrede fest. Dies sei vor allem auch der Verdienst ihres Vorgängers Karlheinz Schmidt. Zum Dank wählten die Mitglieder diesen zum Ehrenvorsitzenden. Als besonderen Ausdruck der Dankbarkeit überreichte die neue Vorsitzende Schmidt unter stehendem Applaus eine der als Stadtteilprojekt für den Stadtgeburtstag gestalteten Krähenskulpturen als Minitatur in Gold.

Als vollen Erfolg verbuchte der 2. Vorsitzende Michael Popp den Grünwinkler Beitrag zum Karlsruher Wiegenfest, bei dem im Stadtteil ansässige Firmen unter der Organisation des Bürgervereins eben jene 34 riesige Krähenskulpturen gekauft hatten, die nun von Kindergärten, Schulen und Vereinen gestaltet werden. Mit diesem Projekt sei Grünwinkel in den lokalen Medien positiv in Erscheinung getreten. Bis zum 15. April haben die Teilnehmer nun Zeit, ihren Krähen einen persönlichen Anstrich zu geben. Am 25. April sollen die Vögel offiziell prämiert und im öffentlichen Raum ausgestellt werden.

Auch Grünwinkel selbst soll in diesem Jahr weiter gestaltet werden. So werden unter anderem das Mehrgenerationen-Wohnprojekt abgeschlossen und der bekannte Krähenbrunnen wieder im Stadtbild aufgestellt. Weitere Themen, mit denen sich der Bürgerverein beschäftigen werde, sind die umstrittene Dammerstocker Kurve und die Erweiterung der Beleuchtung entlang der Alb.

Aufmerksam verfolgen wird Grünwinkel auch den Festivalsommer anlässlich des Stadtgeburtstags vom 17. Juni bis 27. September. Einen kleinen Vorgeschmack auf das vielfältige Programm lieferte Oliver Langewitz vom KA300-Organisationsteam in seiner Präsentation. Darin freute er sich auch über die rege Teilnahme der Karlsruher an den Vorbereitungen zum Stadtgeburtstag. Die am Krähenprojekt beteiligten Grünwinkler zählten zu den ca. 10.000 Menschen, die sich, laut Einschätzung der Organisatoren, engagierten.

Stadtgeburtstags Krähen sind am 14.1.2015 gelandet

Bild zur Verfügung gestellt von Conny ImmesbergerSie sind groß, fast mannshoch. Schon wenn sie an einer Stelle aufgereiht sind, ist ihr Anblick imposant. Und wenn sie dann bunt bemalt an Verkehrswegen oder auf Plätzen stehen, werden sie auffallen und dem flüchtigen wie dem interessierten Betrachter signalisieren, in Grünwinkel zu sein. Krähen deuten auf den ursprünglichen Namen Grünwinkels hin. Ihre Aufstellung im öffentlichen Raum während des kommenden Sommers und Herbstes wird der Beitrag des Stadtteils zum 300. Karlsruher Stadtgeburtstag sein. 34 Rohlinge sind in diesen Tagen in Grünwinkel „gelandet“. Jetzt wurden sie von Vereinen, Schulen, Kindertageseinrichtungen, Unternehmen und Einrichtungen an der Abfüllhalle der Brauerei Hatz-Moninger abgeholt, um individuell gestaltet zu werden. “Dass sich so viele an unserem Projekt beteiligen, macht mich stolz. Es wird ein echtes Gemeinschaftswerk und erfüllt damit den gewünschten Identitätseffekt“, unterstrich der 1. Vorsitzende des Bürgervereins, Karlheinz Schmidt, beim Abholtermin.

Vorausgegangen war ein umfänglicher Beteiligungs- und Auswahlprozess. Der Bürgerverein gründete bereits 2013 eine Arbeitsgruppe zur Vorbereitung des Stadtteilprojekts. Der zweite Vorsitzende des Vereins, Michael Popp, hatte den Vorsitz dieser Gruppe übernommen, deren Mitglieder sich aus der Bürgerschaft rekrutieren. „Eine breite Beteiligung bei der Auswahl unseres Stadtteilbeitrages war uns sehr wichtig“, so Popp. Insgesamt 17 Vorschläge gingen auf den Aufruf ein. Der Vorstand des Bürgervereins hatte sich dann der Empfehlung der Arbeitsgruppe angeschlossen und die Idee von Susanne Oberli und Oliver Storm ausgewählt. Grünwinkel hieß früher Krähwinkel. Der Name leitete sich aus Urkunden aus dem 15. und 16. Jahrhundert ab. Damals war vom „Kregen Winckel“ und „bym kreyen bom“ die Rede, der hier an der Biegung der Alb gestanden haben muss und auf dem sich immer wieder viele Krähen niederließen.

Bei der Vorstellung der 40 Kilo schweren Kunststoffskulpturen waren zahlreiche Vertreter der mitwirkenden Einrichtungen anwesend. „ Die Krähen werden an Verkehrsachsen, wie der Durmersheimer Straße und der B36 aufgestellt“, erläuterte Michael Popp. „So sind sie gut sichtbar und werden auch wahrgenommen“. Kreative Vorgaben seitens des Bürgervereins werde es bei der Gestaltung der Vögel dagegen keine geben. Jede Gruppe könne ihrer Phantasie freien Lauf lassen. Die schönsten Krähen sollen prämiert werden. Dazu werden alle gestalteten Krähen am Samstag, 25. April 2015, auf dem Robert-Sinner-Platz aufgestellt und im Rahmen eines kleinen Stadtteilfestes präsentiert, prämiert. Der Jury werden die Karlsruher Künstlerin Barbara Jäger, der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Karlsruher Bürgervereine, Prof. Dr. Wolfgang Fritz, der in Grünwinkel lebende frühere Oberbürgermeister Prof. Dr. Gerhard Seiler und Hans-Peter Köppel vom Stadtmarketing KA300-Team angehören. Nach dem Jubiläumsjahr können die Krähen auf den Grundstücken der Vereine, Einrichtungen oder Unternehmen weiter verbleiben.

Über 30.000 Euro hat das Projekt gekostet, das mit dem Zuschuss der Stadt Karlsruhe und der Beteiligung hiesiger Unternehmen geschultert worden ist. Karlheinz Schmidt bedankte sich deshalb ausdrücklich bei den Firmen Michelin Reifenwerke, Rhenus-Port-Logistics, Holstein&Eberhardt, GfS-Bürotechnik, LVM-Versicherungen, bauart Architekturplanung, Haus Edelberg, Artmann GmbH, Familienheim Karlsruhe, Creapolis und Kambeckfilm GmbH, Dominik Jüngert-Elektroinstallation, dm-Drogeriemarkt, Kühnl + Schmidt Architekten, MR MAKE Dein 3D-Druck Laden und Hatz-Moninger. Aber auch den mitwirkenden Vereinen, Institutionen und der Arbeitsgruppe sowie dem Stadtmarketing Karlsruhe galt sein besonderer Dank. „Ich bin davon überzeugt, dass wir am Ende dieses Geburtstagsjahres Grünwinkel bekannter und das Wir-Gefühl seiner Bewohnerinnen und Bewohner gestärkt haben werden“, so der 1. Vorsitzende.

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