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Grünwinkler Geschichtskreis am 26. Mai

Das nächste Treffen des Geschichtskreis findet am Dienstag, 26. Mai 2015, 18 Uhr, in der Krypta der Evangelischen Stadtkirche am Marktplatz statt. Wir wollen uns die Fotoausstellung des Stadtarchivs „Vor 50 Jahren – Das Stadtjubiläum 1965“ anschauen. Im „Kleinen Ketterer“ wollen wir anschließend den Abend ausklingen lassen.

Dazu lade ich Sie herzlich ein.

Wie immer an dieser Stelle informiere ich Sie über Ausstellungen und Veranstaltungen.

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Grünwinkler Krähen an ihren Standorten gelandet

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Seit mittlerweile drei Wochen stehen die Grünwinkler Krähenskulpturen an ihren vorgesehenen Standorten über den gesamten Stadtteil verteilt. Allerdings ist der Aufenthalt der 1,60 Meter großen Kunststoffvögel im öffentlichen Raum von begrenzter Dauer. In einem Jahr müssen sie ihre Plätze wieder räumen. Dann werden sie auf privatem Areal eine dauerhafte Heimat finden.
Bis dahin steht die Krähe des Bürgervereins beklebt mit bunten Bildern und einer Fliege um den Hals an der Kreuzung Zeppelinstraße/Durmersheimer Straße in unmittelbarer Nähe zu den Bücherschränken. Von dort grüßt sie ihre kleineren Artgenossen, die sich auf der anderen Seite der Straße seit einiger Zeit wieder auf dem Krähenwinkler Brunnen tummeln. Die Bilder, die die Skulptur schmücken, zeugen vom vielfältigen Leben des Bürgervereins.
Zum Angebot des Bürgervereins gehört auch das Kinder- und Jugendforum, in dem die Grünwinkler Jugend ihre Ideen zur Gestaltung ihres Stadtteils einbringen und entwickeln kann. Die Kinder dieses Forums haben eine der 34 Krähen gestaltet. Nun steht der Vogel in seinem bunten Federkleid an der B 36, Kreuzung Pulverhausstraße/Eckenerstraße und begrüßt die nach Grünwinkel fahrenden Autos.
Auch in der Grundschule wurden an vielen Tagen mit Begeisterung die Entwürfe umgesetzt, die in Gestaltung eines Brautpaares und einer in vier Farben leuchtenden Krähe ihre Vollendung fanden. Diese drei Vögel lassen sich vor der Schule zwischen Hopfen- und Altfeldstraße bewundern.
Ein Exemplar, das weit mehr als nur ein schickes Äußeres hat, steht in der Durmersheimer Straße/Ecke Christian-Schneider-Straße. Die Krähe der Grünwinkler Firmen Creapolis und kambeckfilm ist mit einem QR-Code versehen. Diesen können Passanten mit ihrem Smartphone scannen und erreichen so die Website www.diekrabb.de. Dort erfahren die Nutzer Interessantes über die Geschichte Grünwinkels in Wort und Bild. In einem Film gibt die Firma außerdem Einblicke in den Gestaltungsprozess ihrer Skulptur.
31 weitere Krähen finden sich an verschiedenen Plätzen des Stadtteils und zeugen von der Kreativität und dem großen Engagement der Grünwinkler Vereine, Schulen, Kindergärten und Institutionen. Die genauen Standorte der einzelnen Skulpturen hat der Bürgerverein auf einem Übersichtsplan zusammengefasst. Den Lageplan der Standorte der Grünwinkler Krähen und eine Übersicht mit Erläuterungen zu den Krähen gibt es hier zum Download. Die Bürger können ihn bequem ausdrucken und für einen Rundgang durch den Stadtteil nutzen.

Stadtteilprojekt erlebt seinen Höhepunkt: Prämierung der Grünwinkler Krähenskulpturen

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Trotz feuchter Witterung war die Neugier der Grünwinkler Bürger auf die 40 Kilo schweren Kunststoffvögel groß. Schulen, Vereine und weitere Institutionen aus dem Stadtteil hatten zuvor rund drei Monate Zeit gehabt, den Tieren ihren ganz individuellen Farbanstrich zu geben. „Die Ergebnisse haben meine Erwartungen übertroffen“, freute sich die 1. Vorsitzende des Bürgervereins Grünwinkel, Renate Mechelke, bei der Präsentation auf dem Robert-Sinner-Platz. „Ich bin wirklich erstaunt, was die Grünwinkler bei diesem Projekt geleistet haben.“ Krähen mit Hüten, Ketten, in edlem Frack oder einfach nur in bunte Farben gehüllt demonstrierten anschaulich die Kreativität der Teilnehmer. Oberbürgermeister Frank Mentrup, Schirmherr der Stadtteilprojekte, nannte die Grünwinkler äußerst „krähativ“. Projekte, wie dieses, zeigten, dass jeder Stadtteil seine eigene Identität habe. „Dass die Krähen nach Grünwinkel gehören, kann ab dem heutigen Tag niemand mehr übersehen,“ bemerkte der OB.

Die Gestaltung der Krähen sollte an diesem Tag besonders belohnt werden. Die sechsköpfige Jury unter dem Vorsitz der Karlsruher Künstlerin Barbara Jäger bewertete die Skulpturen nach Gesamteindruck, Kreativität und künstlerischer Ausführung. „Das war eine schwere Entscheidung“, bekannte Jäger bei der Bekanntgabe der Sieger. Bei jedem der 34 Werke habe man den großen Einsatz und den Fleiß der Gestalter deutlich gespürt. Am Ende siegte die Klasse 4b der Friedrich-Ebert-Grundschule, die gemeinsam mit Studenten des pädagogischen Fachseminars die Krähe der Firma Artmann in einen eleganten Frack gekleidet hatte.

Nach der Prämierung brachten die Krähen-Besitzer ihre Tiere an ihre vorgesehenen Stadtorte im Stadtteil. Dort werden sie ab sofort ein Jahr lang, Passanten mit ihrem bunten Federkleid grüßen. Ein Besuch in Grünwinkel, um das Ergebnis des Projekts selbst in Augenschein zu nehmen, lohnt sich also. Die genauen Standorte werden in Kürze an dieser Stelle veröffentlicht.

Bilder der Krähen gibt es in der Rubrik “Rückblick“.

Bürgerverein Grünwinkel wählt zum ersten Mal eine Frau an die Spitze des Vorstands

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Abschied und Neuanfang prägten die diesjährige Mitgliederversammlung des Bürgervereins Grünwinkel. Nach zwei Jahrzehnten im Vorstand legte der 1. Vorsitzende Karlheinz Schmidt sein Amt nieder. Allein zwölf Jahre hatte er sich als führender Kopf um die Wünsche und Ideen der Menschen im Stadtteil gekümmert und bei Veranstaltungen wie der Tour de France 2005 und der 100-Jahrfeier zur Eingemeindung Grünwinkels in Karlsruhe 2009 den Ton angegeben.

Auf Schmidt folgt nun die erste Frau an der Spitze des Vereins. Renate Mechelke wurde von den knapp 100 anwesenden Mitgliedern einstimmig zur neuen 1. Vorsitzenden gewählt. „Ab sofort gehört dir dieser Pult“, begrüßte der scheidende Vorsitzende seine Nachfolgerin am Rednerpult in der Turnhalle des TSV Grünwinkels. Erfahrung in leitender Position bringt die pensionierte Lehrerin aus 25 Jahren als Schulleiterin durchaus mit. Zudem ist sie bereits seit mehreren Jahren im Vorstand aktiv und organisierte dort bisher den Seniorennachmittag und den alljährlichen Ausflug. „Grünwinkel hat sich in den letzten 20 Jahren sehr gut entwickelt“, stellte sie in ihrer

Antrittsrede fest. Dies sei vor allem auch der Verdienst ihres Vorgängers Karlheinz Schmidt. Zum Dank wählten die Mitglieder diesen zum Ehrenvorsitzenden. Als besonderen Ausdruck der Dankbarkeit überreichte die neue Vorsitzende Schmidt unter stehendem Applaus eine der als Stadtteilprojekt für den Stadtgeburtstag gestalteten Krähenskulpturen als Minitatur in Gold.

Als vollen Erfolg verbuchte der 2. Vorsitzende Michael Popp den Grünwinkler Beitrag zum Karlsruher Wiegenfest, bei dem im Stadtteil ansässige Firmen unter der Organisation des Bürgervereins eben jene 34 riesige Krähenskulpturen gekauft hatten, die nun von Kindergärten, Schulen und Vereinen gestaltet werden. Mit diesem Projekt sei Grünwinkel in den lokalen Medien positiv in Erscheinung getreten. Bis zum 15. April haben die Teilnehmer nun Zeit, ihren Krähen einen persönlichen Anstrich zu geben. Am 25. April sollen die Vögel offiziell prämiert und im öffentlichen Raum ausgestellt werden.

Auch Grünwinkel selbst soll in diesem Jahr weiter gestaltet werden. So werden unter anderem das Mehrgenerationen-Wohnprojekt abgeschlossen und der bekannte Krähenbrunnen wieder im Stadtbild aufgestellt. Weitere Themen, mit denen sich der Bürgerverein beschäftigen werde, sind die umstrittene Dammerstocker Kurve und die Erweiterung der Beleuchtung entlang der Alb.

Aufmerksam verfolgen wird Grünwinkel auch den Festivalsommer anlässlich des Stadtgeburtstags vom 17. Juni bis 27. September. Einen kleinen Vorgeschmack auf das vielfältige Programm lieferte Oliver Langewitz vom KA300-Organisationsteam in seiner Präsentation. Darin freute er sich auch über die rege Teilnahme der Karlsruher an den Vorbereitungen zum Stadtgeburtstag. Die am Krähenprojekt beteiligten Grünwinkler zählten zu den ca. 10.000 Menschen, die sich, laut Einschätzung der Organisatoren, engagierten.

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